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Das Leben muss ja irgendwie weitergehen - nur wie?

Vielleicht geht es Ihnen wie mir und Sie müssen bei dieser Aussage auch unwillkürlich an Hape Kerkeling, Eierlikör und den Film/ das Buch "Der Junge muss an die frische Luft" denken. In dem Buch und gleichnamigen Film erzählt Hape Kerkeling, den viele auch als Horst Schlämmer kennen, von seinem Leben als Sohn einer psychisch kranken Mutter, die sich letztlich das Leben genommen hat. Er veranschaulicht die Höhen und Tiefen, die mit dem Aufwachsen, den Sorgen und Ängsten um seine Mutter einhergingen und davon, wie sein Humor ihm dabei geholfen hat, auch in der Krise hoffnungsvoll zu bleiben. Die klare Message: So schlimm die Dinge auch sind, das Leben muss weitergehen. Und es wird weitergehen. 

 

Im März 2020 wurde unser aller Leben durch einen Virus auf den Kopf gestellt: Es folgten Wochen der Einschränkungen, ein Sommer voller Hoffnung, eine Wintersaison mit noch mehr Einschränkungen, eine weitere Hoffnung durch den innovativen Impfstoff, eine weitere Angstperiode, weil eine Infektionswelle die nächste jagte, wieder Hoffnung, wieder Erwachen, wieder Hoffnung...

Doch wo stehen wir nun, zwei Jahre danach? Die Omikron-Welle scheint zunächst gebrochen. Grund genug, erneut zu hoffen?! Aber wenn ja, auf was eigentlich? Auf ein Leben, das jenem vor der Pandemie gleicht? Auf ein besseres/unbeschwerteres/erfolgreicheres/ glücklicheres  Leben? Wie soll das denn aussehen? Denn eins ist doch völlig klar: So wie es mal war, wird es nicht mehr und so, wie es ist, kann es nicht bleiben. Doch das Leben muss weitergehen. Und es wird weitergehen. Nur wie?

 

Die Pandemie hat viele Probleme aufgedeckt, die bereits vor der Krise existent waren, durch sie aber erst an die Oberfläche und damit in unser aller Bewusstsein gerückt sind: Das beginnt beim Mangel an Fachkräften, vor allem in Sozial- und Pflegeberufen, führt über die Erkenntnis, dass Deutschland ein Entwicklungsland in Sachen Digitalisierung ist und stellt uns noch in vielen weiteren Bereichen vor extreme Herausforderungen.

Nun, aber was hilft es, permanent in den alten Denkschleifen der letzten zwei Jahren hängenzubleiben? Das Leben muss ja irgendwie weitergehen. Und es wird weitergehen. Nur wie?

 

Unser Vorschlag: Wir müssen dringend ins Handeln kommen. Wir brauchen Ideen, wie wir das, was uns in den letzten Monaten Angst gemacht, im Geiste beschäftigt hat und noch immer beschäftigt, angehen können. Weniger reden, mehr tun und bereit sein für erneute Veränderung. Bildung kann wichtigste Schlüssel dabei sein. 

Der HESSENCAMPUS Waldeck-Frankenberg hat sich daher für das Jahr 2022 drei Themen auf die Agenda geschrieben, die ein erstes Angebot auf dem Weg dieses gesellschaftlichen und individuellen Veränderungsprozesses sein können. Wie immer finden Sie eine Mischung aus Vorträgen, Workshops und Unterstützungsangeboten für Ihre konkreten Anliegen:

Das Leben muss irgendwie weitergehen! Und das wir es auch. Die Frage ist nur wie.

Und die Antwort dazu liegt in der Hand eines jeden Einzelnen. 

Lassen Sie es uns anpacken!

 

Starten Sie gut in den Frühling und nutzen Sie den Point of Change!

Ihr HESSENCAMPUS Waldeck-Frankenberg